ebf.migration toolkit


Komplexität der Lotus Notes/Domino Anwendungsentwicklung und Administration


Lange vor der Einführung des ADMINP Prozesses konzentrierten sich Notes-API Programmierer auf die Entwicklung von Werkzeugen zur Prozessrationalisierung der Lotus Notes Administration. Sie entwickelten Hilfsmittel zur Überwachung und Konfiguration der IBM Lotus Notes/Domino Umgebung, um die Administrationszeit zu verkürzen und gleichzeitig den höchsten Sicherheitsstandard zu gewährleisten.

Um einen Benutzer in Lotus Notes Version 3 umzubenennen, musste der Administrator zunächst im Namens- und Adressbuch die Verfasser- und Leserfelder manuell modifizieren sowie die gesamte Dokumentation studieren. Demzufolge wurden Werkzeuge speziell für diese Umbenennung entwickelt, welche für den Administrator sehr hilfreich waren, aber beträchtliche Summen kosteten. Zahlreiche Werkzeuge für die Verwaltung von Benutzer-IDs entstanden, um dieses Problem zu beheben.

Mit Weiterentwicklung der einzelnen Lotus Notes Versionen wurde der ADMINP Prozess geschaffen und eine große Anzahl an API's in LotusScript implementiert. Damit wurde der Grundstein für die automatisierte Administration und Konfiguration der IBM Lotus Notes/Domino Umgebung gelegt. Je komplexer eine Lotus Notes/Domino Infrastruktur ist, umso mehr Aufgaben müssen für die Administration des Systems automatisiert werden. Daher bieten Ihnen bei den gegenwärtigen komplexen Lotus Domino Installationen mit mehreren tausend Benutzern die IBM Business Partner effiziente Lösungen zur Kostensenkung Ihrer aufwendigen Administration an.


Komplexität der Anwendungsentwicklung und Systemaktualisierung


Der erweiterte Funktionsumfang der IBM Lotus Notes/Domino Version 6.x ermöglicht Ihrem Unternehmen, noch schneller robuste Anwendungen für Ihre Arbeitsabläufe zu schaffen. Hierdurch ergibt sich allerdings eine höhere Komplexität bei der Migration Ihrer Anwendungen auf das aktuelle Lotus Domino Release.


Grundsätzliche Überlegungen


Wurden in der Vergangenheit in Ihrem Unternehmen bei der Entwicklung Ihrer Lotus Notes/Domino Anwendungen die Stellenanzahl im Lotus Notes Design (Sourcecode) festgeschrieben, in denen ein LotusScript, eine Formel oder ein Java- bzw. JavaScript-Code innerhalb der Anwendung auftaucht?

Hat ein Mitarbeiter Ihres Unternehmens jemals die Anzahl der Attribute, die ein Programmierer einrichten müsste, bevor alle Ansichten in einer Datenbank gleich aussehen, definiert, gezählt oder dokumentiert?

Die Antworten auf diese Fragen sind sehr wichtig und sehr komplex, wenn man die allgemeinen Änderungen der Lotus Notes Applikationen eines Migrationsprojekts berücksichtigt. Eine Migration stellt in jedem Fall eine beträchtliche Herausforderung für ein Unternehmen dar, das produktiv mit Lotus Notes/Domino Technologien arbeitet, welche nicht zuletzt mit dem Risiko eines Produktausfalls verbunden sein können.


Risiko- und Kostenreduktion durch das ebf.migration toolkit


ebf möchte Sie mit erfahrenen IBM Lotus Notes/Domino Administratoren und Entwicklern unterstützen, damit Sie Ihre Analysearbeiten möglichst effizient und kostengünstig durchführen können.

Planen Sie die Durchführung einer Migration von Lotus Notes R4.x/R5.x nach Version 6.x, sollten Sie sich mit folgenden Fragen beschäftigen:
  • Können Sie heute bereits die Risiken einschätzen, wenn eine Inkompatibilität der Lotus Notes Anwendungen zu einem Produktionsausfall führt?
  • Verfügt Ihr Unternehmen über die Zeit und das Geld, um alle Anwendungen zu durchsuchen und diese auf ihre Kompatibilität zu testen?

ebf liefert eine evidenzbasierte Lösung für diese Herausforderung und senkt dadurch Risiko und Kosten zugleich.


Das ebf.migration toolkit


Das ebf.migration toolkit ist als Analyselösung konzipiert, die auf der Code-Extrahierung basiert. Ziel ist die Bereitstellung einer Funktion, die es Administratoren und Entwicklern ermöglicht, Notes/Domino R5 Anwendungen und Datenbanken zu analysieren und mögliche Inkompatibilitäten bereits vor der Migration zu identifizieren. Erforderliche Programmänderungen können somit vorbeugend durchgeführt und eine zuverlässige Funktionalität der Anwendungen in einer Notes/Domino V6.x Infrastruktur sichergestellt werden.

Das ebf.migration toolkit ist ein unabhängiges Werkzeug. Es stellt in seiner weiter entwickelten Version zwei Hauptfunktionen zur Verfügung:

Die erste Hauptfunktion ist ein einfach zu verwendendes Werkzeug, das einem Notes/Domino Entwickler ermöglicht, den Quellcode der Anwendung zu extrahieren und ihn zur Analyse in eine Quellcodedatenbank zu stellen. Jeder einzelne Quellcode wird im ASCII Format gespeichert und kann als Grundlage für Lotus Notes Volltextsuchanfragen oder andere Analysemethoden verwendet werden.

Die Entwickler sind in der Lage, Tests mit allen Arten von Datenbanken der Legacy-Versionen von IBM Lotus Notes/Domino durchzuführen.

Das ebf.migration toolkit setzt auf dem Entwicklerarbeitsplatz das Lotus Notes/Domino Release 6.x voraus.

Mit Hilfe eines komplexen Scan-Prozesses können die Entwickler mit einem einfachen Schritt den Sourcecodes einer einzelnen Anwendung bzw. aller Anwendungen eines Domino-Servers extrahieren.

Das ebf.migration toolkit ist mehr als nur ein Werkzeug zur Analyse von Datenbanken. Die Vielzahl an bereitgestellten Filtern liefert eine effiziente Vorbereitung für die Migration von R5 nach V6.x. Mit dem ebf.migration toolkit sind Ihre Entwickler in der Lage, ein umfassendes Qualitätsrevisionsverfahren einzuführen.

Mit dem „Server Scan Mode”, der zweiten Hauptfunktion, kann das Werkzeug einen IBM Lotus Domino Server mit einem einzigen Batch-Job analysieren. Der mit dem ebf.migration toolkit Server Scan erzeugte Bericht wird in einer Lotus Notes Datenbank für eine weitere Bearbeitung gespeichert.

Das ebf.migration toolkit für Lotus Domino Anwendungen enthält drei wesentliche Bestandteile:
  • Regelsatz für die Migration
  • Server Scanner für die Migration
  • Dokumentation der Inkompatibilitäten

Regelsatz für die Migration


Der Regelsatz für die Migration ist eine Bibliothek mit Regeln für die Analyse von IBM Lotus Notes/Domino Anwendungen. In Version 6.x weisen viele Code-Klassen, Funktionen, Schlüsselwörter und Parameter eine zur Version 5 unterschiedliche und zum Teil inkompatible Bedeutung auf. Der Regelsatz erlaubt es, diese Inkompatibilitäten zu dokumentieren.

Server Scanner für die Migration


Der Server Scanner ist die zentrale Datenbank, die für die Untersuchung des Serversystems verwendet wird. Der Server Scanner liest hierfür den Datenbankkatalog eines Dominoservers und führt eine Analyse aller Datenbanken und Anwendungen auf dem Serversystem durch.

Dokumentation der Inkompatibilitäten


Die Dokumentation des ebf.migration toolkit für Lotus Domino Anwendungen bietet Ihren Entwicklern eine Übersicht aller relevanten Aspekte, welche für eine Anwendungsmigration von Bedeutung sind.


Sind Ihnen heute bereits Probleme bei der Migration von Lotus/Domino Anwendungen bekannt?


Eine der Fragen, die von IT-Managern am häufigsten gestellt wird, ist: „Sind Ihnen die großen Probleme der Anwendungsmigration heute bekannt?” ebf beantwortet diese Frage mit „Ja”.

Um diesen Punkt verständlich zu erläutern, möchten wir Ihnen anhand eines Analysebeispiels eine Filterfunktionalität des ebf.migration toolkit vorstellen.

Analysebeispiel


Wurde im Lotus Designer Release 5 als Feldname ein Schlüsselwort verwendet, das wiederum auch zufällig eines der neuen reservierten Schlüsselwörter in LotusScript unter Lotus Notes 6.x ist, so ist die Anwendungskompatibilität unter Lotus Notes 6.x nicht mehr gegeben.

Ausgehend von den neuen Eigenschaften und Verfahren für die NotesDocument Class in LotusScript muss sichergestellt werden, dass keines der vorhandenen Felder wie folgt benannt ist: Benennen Sie ein Feld beispielsweise als „Lock”, zeigt Ihnen die Anwendung eine Fehlermeldung an, wenn sie auf einem auf Lotus Notes V6.x System verwendet wird.

Wir haben eine Beispieldatenbank mit nur einem Dokument eingerichtet. Dieses Dokument enthält ein Feld mit der Bezeichnung „Lock”.
Anschließend erstellen wir eine Aktions-Schaltfläche in einer Ansicht mit dem folgenden Code:

Dim Session As New NotesSession
Dim DB As NotesDatabase
Dim DocCol As NotesDocumentCollection
Dim Doc As NotesDocument
Dim MyValue As Variant

Set DB = Session.CurrentDatabase
Set DocCol = DB.AllDocuments
Set Doc = DocCol.GetFirstDocument
MyValue = Doc.Lock(0)


Bei Version 5 erhalten Sie bei Ausführung des Codes den korrekten Wert des Dokuments in der Variable „MyValue”.

Bei Version 6.x wird Ihnen bei diesem Vorgang folgende Fehlermeldung angezeigt:
Image:ebf.migration toolkit


Fazit


Das ebf.migration toolkit kann für Ihr Unternehmen Folgendes leisten:
  • Vereinfachung der Planung für eine Lotus Notes/Domino R5 bis V6.x Anwendungsmigration, indem mögliche Probleme bereits vor der Migration identifiziert werden können.
  • Kostenreduktion durch geringeren Zeitaufwand, der für die Planung und Durchführung einer Migration erforderlich ist.
  • Unterstützung der Entwickler bei der exakten Planung und Terminierung der Anwendungsmigration.
  • Sicherstellung der Lauffähigkeit Ihrer Notes/Domino basierten Geschäftsanwendungen auch nach der Migration.

Plant Ihr Unternehmen eine Migration zu Lotus Notes/Domino 6.x oder eine andere Quellcodeanalyse, ist das ebf.migration toolkit ein hochwirksames Werkzeug, welches die Entwickler bei der Durchführung solcher kritischer Analysearbeiten durch automatisierte Prozesse unterstützt.


Informationen zum Download


Laden Sie hier die Produktinformationen zum ebf.migration toolkit herunter.