Neverfail Heartbeat


Ausfallsicherheit für Windows-Server und Applikationen


"Downtime" gehört zu den unschönen Momenten im Leben eines System-verantwortlichen, bedeutet es doch in jedem Fall eine (massive) Beeinträchtigung des Geschäftsablaufs im Unternehmen. Dabei sind es nicht die großen "Katastrophen" die die meisten Ausfälle verursachen. Viel häufiger sind es "normale" Fehler an der Hardware, der Applikation oder am Betriebssystem die Systemausfälle verursachen.

"Laut einer Umfrage unter 265 Mitgliedern der Independent Oracle Users Group (IOUG) nannten 49% der Befragten Hardware-Probleme als Grund für den Ausfall von Datenbank-Servern; andere Ursachen waren Störungen des Netzwerks (34%), Datenbankprobleme (32%) und Applikationsfehler (31%). Bemerkenswert dabei ist, dass lediglich 9% der Befragten in den letzten zwölf Monaten nicht von Server-Ausfällen betroffen waren. 61% der Befragten gaben außerdem an, dass die Ausfälle länger als eine Stunde gedauert hatten. Bei 12% lag die Ausfallzeit der Datenbank-Server sogar über 24 Stunden." (Quelle: Information Security 1/07)

Um kritische Systeme abzusichern empfiehlt sich der Einsatz einer Hochverfügbarkeitslösung. Traditionelle Cluster sind jedoch komplex im Einsatz und teuer in der Anschaffung.

Neverfail Heartbeat gibt es für File-Server, Exchange, SQL, IIS, SharePoint und BlackBerry.


Neverfail Heartbeat bietet einen neuen Cluster-Standard. Die Lösung zeichnet sich durch einfache Installation, Konfiguration und Bedienung aus. Mit Neverfail erreichen Sie Hochverfügbarkeit auf Cluster-Niveau für kritische Systeme zu einem Bruchteil der Kosten anderer Lösungen.

Der "Cluster-Standard" von Neverfail Heartbeat wird aus zwei Servern aufgebaut. Der aktive Server gleicht seine Daten permanent in Echtzeit mit dem passiven Server ab. Im Falle eines Problems am aktiven Server, wird per fail-over der passive Server aktiv. Die Schwellwerte für einen fail-over können nach Bedarf definiert werden.

Für Wartungen an einem der Server kann auch manuell ein switch-over erfolgen. Die Software protokolliert wichtige Ereignisse und informiert den Administrator.

Applikationen, die auf den Neverfail-Servern laufen, müssen nicht "Cluster-aware" sein. Außerdem lässt sich mit Neverfail Heartbeat Hochverfügbarkeit auf produktiven Servern ohne Neuinstallation realisieren.

Stay connected...

Allgemeine Vorteile

 
  • Hochverfügbarkeit auf Cluster-Niveau trotz deutlich niedrigerer Kosten
  • Keine Hardware-Zertifizierung erforderlich
  • Software muss nicht "Cluster-aware" sein
  • Manuelles switch-over für Wartungsarbeiten im laufenden Betrieb
  • Server Upgrade ohne Ausfall möglich
  • Installation auf bestehenden Server ohne Neuinstallation
  • Aktives Monitoring von Hardware und Softwareparametern->Alerting oder fail-over
  • deutlich einfacheres Handling  
  • Microsoft Zertifizierung für Windows Server 2003 Standard und Enterprise Edition

Voraussetzungen

Hardware

Um Neverfail Heartbeat einsetzen zu können, benötigen Sie lediglich zwei Server. Die beiden Systeme müssen - was die Hardware betrifft - nicht völlig identisch sein. Grundvoraussetzung sind 1 GB RAM und zwei oder drei Netzwerkkarten pro System, eine für den öffentlichen IP-Verkehr (Public-NIC) und eine bis zwei für die Replikation der Daten und der Überprüfung des Heartbeats (Channel-NIC). Die Adressbereiche der Channel-NICs müssen identisch sein, sich aber von den Adressbereichen der Public-NICS unterscheiden. Ein Storage- Subsystem ist nicht notwendig.

Software


Image:Neverfail Heartbeat

Das Betriebssystem, sowie die installierten ServicePacks, Patches und Fixes müssen identisch sein. Der Plattenplatz des Secondary-Servers muss mindestens dem des Primary-Servers entsprechen.

Neverfail Heartbeat läuft mit Windows Server 2000 Standard Edition und Enterprise Edition SP4, Windows Server 2003 Standard- und Enterprise Edition, Exchange 2000 Standard und Enterprise SP3 und Exchange 2003 Standard und Enterprise mit und ohne SP1.

Neverfail Heartbeat kann nicht auf Domain-Controller und Small Business Server installiert werden.


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Der unterbrechungsfreie Ablauf der Geschäftsprozesse ist für Unternehmen heute unabdingbar. Nicht geplante Downtime durch Viren und Würmer-, Hardware- und Softwarefehler, menschliches Versagen, Stromausfälle, Brände, Sabotage und Naturkatastrophen oder geplante Downtime durch Wartung und Upgrades stehen dieser Notwendigkeit entgegen. Die Folgen von ,,Nichtverfügbarkeit" von Servern sind genauso vielfältig wie unerwünscht, bedeutet es doch in jedem Fall Unproduktivität für Abteilungen oder Produktionsstillstand des kompletten Unternehmens, Unterbrechung des internen Datenverkehrs oder sogar Unerreichbarkeit des Unternehmens für Kunden und Lieferanten. Die Kosten von Downtime können sich schnell potenzieren.

Stay connected mit Neverfail Heartbeat, das bedeutet
  • Fehlertolerante und redundante Komponenten der IT
  • Server und/oder eine Applikation sind auch im Fehlerfall ohne unmittelbare administrative Eingriffe verfügbar
  •  Hochverfügbarkeit Ihrer IT

Analysieren Sie selbst!


Hochverfügbakeit in Form von traditionellen ,,Clustern" hieß
  • Hoher technischer Aufwand
  • Hohe Kosten wegen speziell zertifizierter Hard- und Software
  • Schulungen

Hochverfügbarkeit mit Neverfail Heartbeat
heißt
  • Hohe Fehlertoleranz
  • Hochverfügbarkeit auch für nicht ,,Cluster-aware"-Applikationen
  • Proaktives Monitoring und schnelle Fehlererkennung
  • Schnelle, automatisierte Wiederherstellung ohne administrative Eingriffe
  • Manuelles ,,switch-over" auf den Standby-Server

Neverfail Heartbeat auf einen Blick
  • Neverfail Heartbeat wird der individuellen Software-Umgebung angepasst
  • Ein aktiver und ein passiver Server
  • Nur der aktive Server ist im Netzwerk bekannt
  • Der passive Server prüft ständig den ,,Heartbeat" (die Funktionsfähigkeit) des aktiven Servers und der ausgewählten Applikationen
  • Kritische Zustände von Server oder Software werden sofort von Neverfail Heartbeat angezeigt
  • Kritische Zustände werden durch automatische Routinen bearbeitet ­ von einfachen Benachrichtigungen bis hin zum ,,fail-over"
  • ,,Fail-over" heißt: alle Applikationen auf dem aktiven Server werden vollständig beendet; der passive Server wird zum aktiven Server
  • Der Neverfail Paket-Filter-Treiber sorgt zuverlässig für die sofortige Aktivierung des passiven Servers mit der gleichen Identität (IP-Adresse und Servernamen), wenn der aktive Server im Netzwerk nicht mehr verfügbar ist; Serverdienste inkl. Applikationen stehen kontinuierlich zur Verfügung
  • Auch in kritischen Situationen bleiben Ihre Angestellten mit wichtigen Applikationen, Servern verbunden

Zusätzliche Optionen
  • Für Wartungsarbeiten, Updates, Installation von Patches und Reboot des Primary Servers lässt sich diese Umschaltung auch manuell durchführen. Dieser so genannte ,,switch-over" wird direkt im Neverfail-Menü durchgeführt und kann durch ,,switchback" wieder  rückgängig gemacht werden.
  • Bei Server-Upgrades kann die Funktion von Primary- und Secondary-Server auch durch einen Rollentausch umgestellt werden.
    Damit können Sie den vorhandenen ,,alten" Server zukünftig als Secondary-Server und den neuen leistungsfähigeren Server als Primary-Server einsetzen.
  • Mit der WAN-Funktion lassen sich durch Neverfail Heartbeat auch komplette Standorte gegen Katastrophen absichern.

Applikations-Module

Voraussetzung für den Einsatz der Applikations-Module ist Neverfail Heartbeat. Die Module stehen für folgende Applikationen bereit (Stand 1/06):
  • File-Server
  • Exchange
  • SQL
  • IIS
  • SharePoint
  • Progress
  • BlackBerry
  • Oracle

Neverfail Heartbeat ist Konfiguration "out-of-the-box"!


Neverfail erkennt automatisch alle mit der Applikation zusammenhängenden Dateien, Registry-Einträge, Dienste und ggf. Datenbanken. Sie definieren nur noch die Werte, bei denen applikationsabhängig ein Alarm oder fail-over ausgelöst werden soll. Beispielsweise
prüft Neverfail for SQL alle Dienste von Microsoft SQL und kann das fail-over aktivieren, wenn einer der Dienste nicht mehr zur Verfügung steht.

Für viele Applikations-Module stehen auf Anfrage noch Erweiterungen zur Verfügung, die z.B. die entsprechende Anti-Viren-Soft-ware auch auf dem Secondary permanent up-to-date halten. Neben der Applikation können Sie noch weitere Verzeichnisse
auswählen, die durch Neverfail Heartbeat repliziert werden sollen.

Low-Bandwith-Modul für WAN-Support

Neverfail Heartbeat lässt sich ohne Zusatzmodul auch im WAN einsetzen. Für große Datenmengen reduziert das optionale Low-Bandwith-Modul die Datenmenge und damit auch die Anforderung an die WAN-Verbindung.

Data-Rollback-Modul

Neverfail Data Rollback stellt schnell und einfach den letzten funktionsfähigen Zustand von Applikationen oder Daten wieder her. Ausfallzeiten werden vermieden, Datenverluste minimiert. Auf dem Volume Shadow Copy Services von WindowsTM Server 2003 basierend erzeugt das Neverfail Data-Rollback-Modul eine Schattenkopie vom Secondary-Server ohne die sonst typischen Verzögerungen (,,freezing") am aktiven Server. Häufigkeit der Wiederherstellungspunkte und deren Speicherzeit sind frei einzustellen.

Vor der Installation von Neverfail Heartbeat

Evaluations- und Planungstool Neverfail Scope

Vor einer Installation von Neverfail Heartbeat können Sie mit Scope (Server Check Optimation Performance Evaluation) testen, ob Ihre Hardware die Voraussetzungen von Neverfail Heartbeat erfüllt. Der nach einer 24-stündigen Analyse generierte Report gibt
Auskunft über die Performance der Hardware und ihre Anbindung, zeigt Engpässe und gibt Tipps zur Optimierung. So wissen Sie schon vor der Installation, dass Sie Ihre Zeit nicht umsonst investieren!

Systemvoraussetzungen

Neverfail Heartbeat setzt keine identische oder für Neverfail zertifizierte Hardware voraus. Eine erfolgreiche Überprüfung durch Neverfail SCOPE ist jedoch unbedingt notwendig. Die Software (Betriebssystem, ServicePack, Patches und Version der Applikation) muss auf Primary-Server und Secondary-Server absolut identisch sein.

Sonstige Voraussetzungen:
  • Microsoft Windows 2000- oder 2003- kompatibler Server mit mindestens 2 GB freiem Festplattenspeicher auf einem Laufwerk
  • Mindestens 1 GB RAM
  • Zusätzlich 1 oder 2 Netzwerkkarten für den Channel
  • Der Secondary Server muss bei Speicherkapazität und Arbeitsspeicher mindestens dem Primary-Server entsprechen.