Konten richtig schützen: Mit sicheren Passwörtern, Biometrie oder Zwei-Faktor-Authentifizierung

Würden Sie Ihr Auto, Ihre Haustür und Ihr Büro mit ein- und demselben Schlüssel abschließen? Das klingt im ersten Moment erst einmal praktisch, beim Verlust des Schlüssels ergeben sich jedoch eine Menge Probleme. Warum also gehen viele Menschen trotz vieler Datenskandale noch immer so leichtfertig mit ihren Passwörtern um? „123456“, „Hallo“ oder „Passwort“ gehören seit Jahren zu den beliebtesten Varianten. Varianten, die derart beliebt und verbreitet sind, dass auch das leistungsstärkste Sicherheitssystem nicht helfen kann.
In diesem Beitrag lesen Sie, wie Sie ein sicheres Passwort erstellen, biometrische Merkmale nutzen und Konten mithilfe der Zwei-Faktor-Authentifizierung zusätzlich absichern.

 

Tipps für ein sicheres Passwort

Ein wirklich sicheres Passwort ist schnell erstellt. Und immer mehr Webseiten und Dienste haben dabei Vorgaben, ohne deren Erfüllung sie ein Passwort gar nicht erst akzeptieren. Die grundlegenden vier Tipps sind dabei:
  • mindestens zehn Zeichen verwenden
  • Groß- und Kleinbuchstaben einfügen
  • Zahlen und Sonderzeichen nutzen
  • darauf achten, das Passwort auf keinen Fall an anderen Stellen wiederzuverwenden; sonst besteht die Gefahr, dass ein kompromittiertes Konto auch den Zugriff auf andere Konten ermöglicht

 

Biometrische Authentifizierungsmethoden

Es gibt zudem noch einige weitere Authentifizierungsmethoden, die gerade im mobilen Bereich verwendet werden. Dazu gehören Fingerabdruck-Scanner, beim iPhone X die Gesichtserkennung „FaceID“ und auch das Mikrofon kann zur Authentifizierung eingesetzt werden. Dies sind allesamt biometrische Methoden, die nur einer Person zuzuordnen sind. Und sie werden in der Ausführung immer schneller.

 

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Konten können auch durch die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung abgesichert werden. Wie der Name schon impliziert, wird hier zum ersten Faktor, dem Passwort, noch ein zweiter hinzugefügt:
  • Das kann beispielsweise eine SMS sein, die an eine bei der Registrierung des Kontos hinterlegte Nummer verschickt wird. Diese SMS enthält einen Code, dessen Eingabe neben Benutzername und Passwort für das Einloggen erforderlich ist.
  • Auch Apps können temporäre Passwörter generieren, sogenannte “One-Time Passcodes”, die beim Log-In zusätzlich zu Nutzername und Passwort abgefragt werden. Hierbei muss man schnell reagieren, denn das Passwort ändert sich alle 30 bis 60 Sekunden. Ein Beispiel hierfür ist der Google Authenticator, der für verschiedene Dienste und Konten verwendet werden kann.
  • Und auch die biometrischen Authentifizierungsmethoden können neben Nutzername und Passwort zum Einsatz kommen.

 

Sicherheit für Nutzer und Unternehmen

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist also nicht wesentlich komplizierter als ein simples Passwort. Aber dafür um einiges sicherer. Weite Verbreitung findet sie bisher aber nicht. In erster Linie sind es Branchenriesen wie WhatsApp, Facebook, Google oder Dropbox, die sie einsetzen – doch das nur optional.
 
Gerade Unternehmen sollten die Einführung jedoch in Betracht ziehen. Denn eine zuverlässigere Authentifizierung sichert nicht nur den Nutzer ab, sondern auch empfindliche Unternehmensdaten.

Schreiben Sie uns!

HerrFrau

Datenschutzhinweise

Ihre Anfrage wird verschlüsselt per https an unseren Server geschickt. Wir werden Ihre Angaben zur Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung.

Information
Wir nutzen Newsletter2Go als Dienstleister für die Versendung unserer Newsletter. Im Rahmen dieser Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre eingegebenen Daten an Datenschutzbestimmungen übermittelt werden. Bitte beachten Sie die Datenschutzbestimmungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Newsletter2Go.